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Pflege und Therapie

Im Krankenhaus wird das Kind häufig umgelagert, damit es sich nicht wund liegt (Dekubitusgefahr). Da es selber noch nicht schlucken kann, hat es vielleicht eine Magensonde (PEG) zur Ernährung bekommen. Möglicherweise ist auch eine Trachealkanüle zum Absaugen nötig. Zur Vermeidung von Krampfanfällen werden Antiepileptika gegeben. Um die starke Spastik zu kontrollieren, kann Baclofen zur Muskelentspannung gegeben werden. In der Physiotherapie wird das Kind täglich durchbewegt, damit Kontrakturen vermieden werden. Ein häufiges Problem sind Spitzfüße, die durch Lagerungsorthesen positiv beeinflusst werden können. Um das Schlucktraining beginnen zu können, erfolgt zunächst die Mundstimulation durch Logopädie oder Ergotherapie.